Was eine Sichtungsrate tatsächlich bedeutet
Die Zahlen der Veranstalter richtig lesen
Hohe Raten sind real; sie zählen Rücken und Blasfontänen und bewegen sich mit den Fischen.
Mehrere Veranstalter hier veröffentlichen eine Sichtungsrate: den Anteil der Touren, bei denen Wale gesehen wurden. In einer guten Saison sind diese Zahlen hoch, und es lohnt sich, sie mit zwei Dingen im Hinterkopf zu lesen.
Erstens: Eine Sichtung ist kein Spektakel. Eine Blasfontäne und ein Rücken bei zweihundert Metern zählen und sollten es auch — das ist größtenteils, was Walbeobachtung ausmacht. Der springende Buckelwal auf dem Listing-Foto ist ein guter Tag, kein durchschnittlicher.
Zweitens: Die Rate ist saisonal, nicht ewig. Eine Rate aus einer Saison, in der die Heringe eine Stunde entfernt waren, bedeutet etwas anderes als dieselbe Rate, wenn die Fische drei Stunden nördlich liegen. Fragen Sie, aus welcher Zeit die Zahl stammt.
Was Sie schützt, ist nicht der Prozentsatz, sondern die Politik: Mehrere Veranstalter bieten einen Rabatt oder eine zweite Tour an, wenn nichts gesehen wird. Das ist die ehrliche Version einer Garantie, und sie existiert genau deshalb, weil es leere Tage gibt.